Obwohl die Finanzkrise auch im Luxusimmobiliensegment zu spüren war, zieht der Markt seit Ende des Vorjahres wieder an, jedoch sind die Kunden und Kundinnen heute wählerischer als zuvor. Muss-Kriterien sind eine gute Infrastruktur, eine zeitgemäße Architektur des gesamten Gebäudes und genügend Freiflächen. Oftmals sind es Kleinigkeiten, die einen Interessenten am Ende vom Kauf abhalten - Dachschrägen, fremde Terrassen auf gleicher Ebene, ein störendes Objekt in der Rundumsicht, etc.
Sind alle Kriterien erfüllt, sind Kunden im Luxus-Segment auch bereit, zwischen 10.000 und 15.000 Euro pro Quadratmeter zu zahlen. Neben den begehrten Wiener Bezirken 1., 3., 13., 18. und 19. weisen auch die Villenlagen in Baden, Perchtoldsdorf und Klosterneuburg eine hohe Nachfrage auf.
Luxusimmobilien verkaufen sich gewöhnlich etwas langsamer, im Durchschnitt hat Marschall Immobilien GmbH seine Objekte zwischen sechs und zwölf Monate im Angebot. Bei dem Penthouse in Döbling, das einen fantastischen Ausblick und eine riesige Terrasse mit Pool zu bieten hat, wird es aber wohl nicht so lange dauern.


„Ich kann heute genau einschätzen, was geht und was nicht.“, so Branchen-Experte Peter Marschall gegenüber dem „Wirtschaftsblatt“.
Der Artikel „Ganz oben wird die Luft dünn“ von Robert Prazak ist im Immobilien-Teil des „WIRTSCHAFTSBLATT“, am Freitag, den 10. September 2010, erschienen.